Atem und Gesundheit

Atem und Gesundheit

die Erfahrung des freien Durchatmens ist heute gar nicht mehr so leicht möglich. Unser Atem ist oft blockiert, eingeschnürt, flach und gibt uns nicht mehr die Empfindung von einer angenehmen Weite mit der damit verbundenen körperlichen Erfrischung.

Sorgen, Depressionen, mechanisiertes Handeln, Ruhelosigkeit, Hektik, Anfeindungen versteckter oder offener Natur, aber auch Passivität oder Überaktivität , all das lässt unseren Atem stocken.

Auf einer rein körperlichen Ebene, mit einigen gezielten Atemübungen lässt sich zwar eine gewisse Verbesserung erzielen, aber meist ist das noch nicht nachhaltig. Schnell fällt man wieder zurück in alte Muster der Einschnürung.

Leicht nach zu vollziehen ist der Zusammenhang zwischen der Atmung und unseren Vorstellungen.

Eine überbrachte schlechte Nachricht, verändert sofort unseren Atem, er wird schneller und flacher. Da setzt sich also ein seelisches Erlebnis direkt um ein eine körperliche Bewegung. So wie wir von außen, eine bestimmte Information, ein Erleben, entgegennehmen, so können wir natürlich auch selbst eine Vorstellung kreieren. Beispielsweise können wir die Arme nach oben bewegen mit der Vorstellung, dass die Arme ganz der Schwerkraft enthoben sind, dass sie förmlich den Körper aus der Schwere nach oben ziehen. Den Atem lassen wir bei dieser Übung ganz in Ruhe. Er folgt ganz automatisch der Vorstellung und wenn wir uns rückwirkend fragen wie wir den Atem nun erleben, dann werden wir eine Weite und Freiheit bemerken, die als eine Folge unserer Vorstellung entstanden ist.

Diese Unterscheidung ist nun wesentlich: Der Atem hat sich nicht durch einen direkten WIllenszugriff von uns verändert, Wir haben nicht in einer Art Pumpbewegung mit Hilfe der Arme den Brustkorb aufgeblasen. Wir haben eine Vorstellung kreiert ( die schwerelose Bewegung der Arme) und haben den Atem selbst in Ruhe gelassen. Der Atem verändert sich in einem eher ruhigen, beschaulichen Licht. Er bleibt frei von unserem Willenszugriff und kann sich selbst freier entfalten.

Diese Aktivität des freien Atems der eine Folge der Vorstellungsbilgung ist, ist eine sehr nachhaltige Möglichkeit stehende Einschnürungen zu überwinden.

Weiterführende Literatur:

Der freie Atem, Heinz Grill,

erschienen im Stefan Wunderlich Verlag

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Christina Kullmann

Staatlich anerkannte Osteopathin (Hessen)
Heilpraktikerin und Physiotherapeutin
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