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Eine gesunde Wirbelsäule

December 3, 2017

"Die Wirbelsäule findet ihre stoffwechselfreudige Regeneration durch die Anregung des 3. Zentrums , Cakras.Heinz Grill, August, 2011.

 

 

Im Idealfall ist die Wirbelsäule frei beweglich und schön, geschwungen und leicht aufgerichtet wie ein junger Getreidehalm, der sich im Winde wiegt.

 

Heinz Grill, der Begründer dieses Yogas, beschreibt, dass die Regeneration und Heilung von Rückenleiden ganz wensentlich auf der Anregung ihres Stoffwechsels aus der Region des 3 . Cakras beruht.

Gelingt es dieses Cakra in eine gute Entfaltung, Dynamik und Aktivität zu bringen, dann wird auch die Wirbelsäule sich wieder leicht und in all ihren Teilen beweglich zeigen. Schön , elegant und anmutig aufgerichtet und auch bewegt, lebendig, frei.

Die Lebendigkeit und Dynamik kann nur da ent- und bestehen, wo auch eine gute Versorgung, eine gute Ernährung des Gewebes vorliegt. Ausdruck von Leben und auch von Gesundheit ist Bewegung – Bewegung im Großen, also der Wirbelsäule und der Gliedmaßen, aber auch Bewegung im mikroskopischen Bereich: der Zellen, des Blutes der innenliegenden Gewebe. Bewegung nicht nur auf der körperlichen Ebene, aber auch seelisch: wie wir denken, fühlen und wollen. Der Körper ist Ausdruck, Abbild dessen wie wir ihn bewegen, durchformen, ausgestalten, d.h. wie unsere Seelenkräfte wirken. Man kann sich das Verhältnis Körper/ Seele etwa so vorstellen wie Insturment und Musiker. Das Instrument ist die physische Grundlage. Es muss in Ordung und funktionsfähig sein,damit der Musiker darauf spielen kann. Ohne Musiker allerdings kann das Instrument aus sich selbst heraus auch keinen Ton hervorbringen. So wäre unser Körper ohne unsere Seelenkräfte ein rein vegetatives Funktionieren.

 

Mit Cakren bezeichnet man im Yoga Energiezentren die im Körper, im feinstofflichen , mehr den Bewusstseinbetreffenden Anteil, (Astralleib) manifestiert sind. Es werden sieben Cakren unterschieden, die von der unteren Wirbelsäule beginnend bis zum Kopf angelegt sind. Sie repräsentieren damit verschiedene Entwicklungsschritte die im Laufe eines menschlichen Lebens wirksam werden. Grundsätzlich entspricht jedes Cakra etwa einem Lebensjahrsiebt.

Das dritte Lebensjahrsiebt, also die Zeit von etwa 14 -21 Jahren ist geprägt von der Pupertät und allen damit verbundenen sehr expansiven Bewegungen. Es entwickelt sich die Persönlichkeit, das eigene Bewusstsein wird aktiv und drängt nach Ausdehnung. Intensiv formt sich der Wille und der Drang die bisher gültigen Grenzen zu überschreiten ist groß. Gerade in der intensiven und oft sicher auch übertriebenen Expansion kann sich die eingene Persönlichkeit entwickeln. Wettkampf und das Ringen um eine eigene Mitte, ein Selbstgefühl sind in dieser Zeit zentrale Themen.

In diesem Lebensabschnitt entwickelt sich das eigenständige Denken. Die beiden ersten Lebensjahrsiebte sind noch mehr geprägt von einem unbewussten Wachsen und Teilhaben an der Welt wie sie gegeben ist.

 

Jedes Lebensjahrsiebt beeinflusst nach einer Aussage von Heinz Grill ( Die sieben Lebensjahrsiebte, S. 42) bestimmte Organe und fördert ihre Gesundheit. Im 3. Lebensjahrsiebt ist dieses Organ maßgeblich die Wirbelsäule und ihre gesunde Spannkraft, Beweglichkeit und Aufrichtekraft. Hier zeigt sich sehr schön die Relation von einer psyschichen, sozialen Entwicklung und ihrer körperlichen Entsprechung. Wenn der Jugendliche in dieser Zeit ein lebendiges Interesse, eine Begeisterung und einen guten kommunikativen Austausch zu selbst gewählten Zielen entwickeln kann, dann ist eine gute Grundlage geschaffen auch für die kraftvolle und doch bewegliche Aufrichtung der Wirbelsäule. Eine kraftvolle Eigendynamik entsteht, sowohl im Drängen nach Außen in die weite Welt , als auch in der Entwicklung der Spannkraft der Wirbelsäule.

Die Wirbelsäule stellt auf körperlicher Ebene tatsächlich das Zentrum der Persönlichkeit dar. Sie ist die zentrale Aufrichteachse und schenkt eine Empfindung von Mitte, Zentriertheit und Stabilität bei guter Beweglichkeit. Diese Wirbelsäule bildet dann auch ihrerseits wieder die physische Grundlage für eine gute Aktivität, Unabhängikeit und Weite.

Nicht Enge und Blockierung, Angst und Schwäche sollen dominieren im Leben, obwohl es sicher immer ein gewisses Schwanken zwischen diesen Extremen geben wird. In der Pupertät braucht der Jugendliche beides: einerseits einen Freiraum, in dem er unkontrolliert sich entfalten kann und andererseits aber auch wieder eine klare Einordnung. Das rechte verhältnis zwischen beiden stellt sich am besten und meistens automatisch ein, wenn es gelingt ein wirkliches Interesse zu einer selbstgewähltne Arbeit zu entwickeln. Ob das nun Sprachen, Literatur, Philosophie oder Sport ist, spielt nur eine untergeordnete Rolle.

 

So wie auch psychisch diese Qualitäten in der Pupertät angelegt werden: das eigenständige Denken erwacht, aber nicht in sich abgeschlossen, sondern immer im lebendigen ( und manchmal durchaus heftigen) Austausch mit anderen Personen.

 

Körperlich gesehen entsprechen den Cakren meistens vegetative Nervengeflechte.

Auf das 3 Cakra, das manipura-cakra bezogen, wäre das der Plexus coeliakus, oder das Sonnengeflecht. Dieses innerviert maßgelblich die Nieren, die Bauchspeicheldrüse , den Magen, die Milz, den größten Teil des Darms und die Leber. Also im Grunde alle Stoffwechselorgane.

 

Mit dem Stoffwechsel ist der Aufbau der Körpersubstanz gegeben. Von außen wird Nahung zugeführt und der Körper verarbeitet diese dann zu menschlicher Substanz. Sehr schön kann man diesen Vorgang noch bei Kindern beobachten. Wie intensiv aufbauend hier der Stoffwechsel noch arbeitet – so sehr, dass nicht nur die Körpersubstanz erhalten bleibt, sondern zu einem kräftigen Wachstum führt. Wir finden hier auch wieder die Elemente der Aktivität und Expansion, des Aufbaus. Die Aktivität wiederum ist bezeichnend für den Willen, für die Bewegung, denn Aktivität ohne Bewegung ist kaum vorstellbar.

 

 

Eine gesunde Wirbelsäule – ein schmerzfreier Rücken

 

 

Wie können wir uns eine gesunde Wirbelsäule, einen gesunden Rücken überhaupt vorstellen? Sicherlich muss es mehr sein als einfach nur die Abwesenheit von Schmerzen.

Doch welche weiteren Kriterien können wir anführen für unsere Betrachtung? Gerade dieser Schritt, eine Idee zu entfalten über eine Art „Idealzustand“, also das was wir als erstrebenswert erachten, steht ganz zu Anfang.

 

Die Wirbelsäule bildet unsere knöcherne Mittelachse. Wie Sie ist die Mitte, verbindet die verschiedenen Raumdimensionen Oben/ Unten, Vorne/ Hinten, Links/Rechts. Sie trägt den Kopf, den Brustkorb und die Arme; verbindet das Becken und ermöglicht viele Bewegungen. Idealerweise ist die Wirbelsäule in einer harmonischen S förmigen Schwingung ausgerichtet. Alle Segmente fügen sich gleichmäßig in die Bewegung ein und ermöglichen so eine fließende, elegante Bewegung. 

 

 

 

 

 

Die Wirbelsäule besteht aus 24 einzelnen Wirbeln . Die Wirbel von Kreuz-und Steißbein sind miteinander verschmolzen – zählte man diese dazu, hätten wir 33 Wirbel. Man kann drei, mit

 

dem Kreuzbein vier, Abschnitte unterscheiden. Jeder dieser Abschnitte hat anatomische und damit auch funktionelle Besonderheiten und kann auch seelisch mit bestimmten Qualitäten in Verbindung gebracht werden.

Zwischen den einzelnen Wirbelkörpern sind die Bandscheiben gelagert. Sie sind dünne Knorpelscheiben die in ihrem Inneren einen weichen, gallertartigen Kern haben. Die Bandscheiben berühren das Rückenmark nicht. Bei einem Bandscheibenvorfall verrutscht nicht die ganze Bandscheibe, sondern es tritt nur ein Teil des gallertartigen Kerns aus. Diese Masse kann nun, je nach Ausmaß und Ausdehnung eine Nervenwurzel bedrängen und zu erheblichen Schmerzen führen.

Insgesamt nimmt die Größe und Festigkeit der Wirbel von oben nach unten zu. Der erste Halswirbel(Atlas) ist nur wie ein leichter, zarter Ring geformt, die Lendenwirbel dagegen haben einen stark ausgeprägten Wirbelkörper , sind kompakt und kräftig. Wie ein Turm sind die Wirbel übereinandergeschichtet, jeweils mit einer Bandscheibe dazwischen und im hinteren Teil, mit ihren Fortsätzen, bilden sie den Kanal für das Rückenmark.

 

Das Kreuzbein bildet das untere Ende der Wirbelsäule und besteht aus fünf Wirbeln, die miteinander verschmolzen sind. An das Kreuzbein schließt sich nach unten noch das Steißbein an.

Das Kreuzbein selbst ist keilförmig, wie ein Dreieick geformt und ist der kompakteste, festeste und stabilste Teil unserer Wirbelsäule. Es ist in sich selbst nicht beweglich, aber seine Verbindung zu den beiden Beckenschaufeln sind die sogenannten Iliosakralgelenke. Diese haben nur eine ganz geringe Beweglichkeit (ca.1°), spielen aber trotzdem eine wesentliche Rolle für die freie Bewegung beim Gehen. Blockaden in diesem Bereich können sehr schmerzhaft sein oder auch fortlaufend in anderen Regionen des Körpers für Symptome sorgen.

 

An das Kreuzbein schließt sich nach oben hin die Lendenwirbelsäule an, die normalerweise aus fünf Wirbeln besteht. Diese sind sehr kräftig geformt und von stark ausgeprägter Muskulatur umgeben - entsprechend ihrer Aufgabe, einen großen Teil des Körpergewichtes zu tragen.

Die Brustwirbelsäule zählt zwölf Wirbel an deren Querfortsätze jeweils die zwölf Rippenpaare angebracht sind. Die Rippen formen in ihrem Schwung den sie nach vorne nehmen um sich am Brustbein wieder zu finden, einen schützenden und doch nicht ganz in sich abgeschlossenen Raum für das Herz in der Mitte und drumherum die Lungen . Beide so lebenswichtigen Organe brauchen einerseits einen geschützten Raum, gleichzeitig aber auch die Öffnung nach außen. Mit dem Atem sind wir auf das intensivste mit dem Außen verbunden, das Blut ziruliert ständig in die Peripherie und zurück zum Herzen.

 

Die sieben Halswirbel schließlich sind von der Gestalt her zart und leicht da sie kaum noch Gewicht tragen, aber dafür eine große Beweglichkeit zulassen. Der 1. Halswirbel, Atlas, ist nur noch ein feiner knöchnerner Ring.

 

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